Überschussbeteiligung 2016

Die Versicherten von Swiss Life profitieren trotz anhaltendem Tiefzinsumfeld von einer attraktiven Überschussbeteiligung. Die Überschussanteile für 2016 wurden per 1. Januar 2017 gutgeschrieben.

Die Versicherten von Swiss Life erhalten für das Jahr 2016 trotzt anhaltendem Tiefzinsumfeld wiederum eine Überschussbeteiligung. Dies ist nur dank der seit Jahren nachhaltig geführten Überschusspolitik möglich. Je nach Vorsorgelösung fallen Zins- und Risikoüberschüsse an. Es gelten die nachfolgenden Überschusssätze 2016:

Zinsüberschuss (gilt für Vollversicherungslösungen)

 GarantiertZinsüberschussGesamtverzinsung
Obligatorium1,25%0,15%1,40%
Überobligatorium0,75%0,65%1,40%

Swiss Life gewährt eine Gesamtverzinsung der Altersguthaben von 1,40%. Im Vergleich zum generell tiefen Zinsniveau und zu den Mitbewerbern, stellt dies einen attraktiven Wert dar. Die Zinsüberschüsse betragen im Obligatorium 0,15% und im Überobligatorium 0,65%.

Risikoüberschuss
Dank dem positiven Risikoverlauf, wird für 2016 ein Risikoüberschuss in der Höhe von 12% der Risikoprämie gewährt (Vorjahr: 10%). Von diesem Risikoüberschuss profitieren vor allem Kunden mit teilautonomen Vorsorgelösungen, reinen Risikorückdeckungen oder Vollvertragslösungen mit hohem überobligatorischen Anteil.

Aufwand für überhöhten BVG-Umwandlungssatz (gilt für Vollversicherungslösungen)
Die in der Vollversicherung versicherten Personen profitieren seit Jahren vom überhöhten BVG-Umwandlungssatz. Aufgrund des aktuellen Zinsumfelds und der steigenden Lebenserwartung, kann dieser nicht mehr alleine durch den obligatorischen Sparprozess finanziert werden. Darum wird seit längerer Zeit 0,50% des Zinsüberschusses auf dem obligatorischen Teil des Sparguthabens zur Finanzierung dieses überhöhten BVG-Umwandlungssatzes verwendet. So konnte bislang eine verursachergerechte Überschusszuteilung sichergestellt werden.

In der Überschusszuteilung 2015 konnte der Aufwand nicht vollumfänglich gedeckt werden, da der Zinsüberschuss auf dem obligatorischen Teil des Sparguthabens nicht ausreichte.

Durch die Differenz zwischen obligatorischem und überobligatorischem Umwandlungssatz wird sich dieser Aufwand in den nächsten Jahren zusätzlich erhöhen. Deshalb verschärft sich der Fokus auf eine verursachergerechte Überschusszuteilung.

Modalität zur Deckung des überhöhten Umwandlungssatzes angepasst
Im Sinne der verursachergerechten Überschusszuteilung wird sichergestellt, dass die erwirtschaften Überschüsse denjenigen Versicherten zugutekommen, die am meisten zur Überschussbildung beigetragen haben. Darum wurde die Modalität zur Deckung des Aufwandes für den überhöhten BVG-Umwandlungssatz angepasst. Für den Aufwand wird 0,50% vom Gesamtüberschuss (Zins- und Risikoüberschuss) abgezogen. Der verbleibende Teil des Gesamtüberschusses wird gemäss reglementarischer Bestimmungen, beziehungsweise gemäss Beschluss der jeweiligen Vorsorgekommission verwendet. Im Regelfall wird der Überschussanteil dem überobligatorischen Sparguthaben gutgeschrieben.

Ermittlung pro versicherte Person
Die Überschussanteile werden pro versicherte Person ermittelt. Die Überschussanteile variieren je nach Verhältnis von obligatorischem zu überobligatorischen Sparguthaben, sowie der Höhe der Risikoprämie. Der Aufwand für den überhöhten BVG-Umwandlungssatz kann je nach Konstellation höher sein, als die Summe aus Zins- und Risikoüberschuss. In diesem Fall wird diesen Versicherten kein Überschussanteil zugewiesen.

Kundenkommunikation
Im Dezember 2016 wurden die Versicherten mit dem Versand der «Informationen zum Jahreswechsel 2016/2017 im Überblick» über den Überschuss 2016 informiert. Der Versand der detaillierten Jahresberichte (Transparenzberichte) zur Überschussabrechnung 2016 erfolgt im Frühjahr 2017.