Rechtsänderung: steuerliche Behandlung von Destinatären mit Wohnsitz in Deutschland

Aufgrund einer Rechtsänderung verlangt das deutsche Finanzamt ab dem Bemessungsjahr 2016 einen Nachweis der Beiträge, welche Destinatären mit Steuerpflicht in Deutschland in eine Schweizer Pensionskasse geleistet haben. Die Destinatäre werden im März 2017 informiert.

Aufgrund einer Rechtsprechung vom Juli 2016 verlangt das deutsche Finanzamt ab dem Bemessungsjahr 2016 von Destinatären mit Steuerpflicht in Deutschland einen Nachweis der Beiträge, die in eine Schweizer Pensionskasse einbezahlt wurden, aufgeteilt in Obligatorium/Überobligatorium. Die Beiträge des Arbeitgebers in das Überobligatorium sind Bestandteil des steuerpflichtigen Arbeitslohnes. Da der Arbeitgeber gesetzlich nicht zur Zahlung verpflichtet ist, sind die Beiträge für den deutschen Steuerpflichtigen nur noch begrenzt steuerfrei. Der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberbeitrag sind künftig somit nicht mehr als Sonderausgaben abzugsfähig. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund dieser Rechtsänderung vermehrt deutsche Destinatäre die Höhe der folgenden Beiträge in Erfahrung bringen wollen:

  • Höhe des Arbeitgeberbeitrags (Obligatorium)
  • Höhe des Arbeitgeberbeitrags (Überobligatorium)
  • Höhe des Arbeitnehmerbeitrags (Obligatorium)
  • Höhe des Arbeitnehmerbeitrags (Überobligatorium)

Das müssen Sie wissen

  • Swiss Life wird Ende März 2017 alle in Deutschland steuerpflichtigen Destinatäre – soweit Adressen vorhanden – anschreiben und ihnen die Aufteilung des Personalbeitrages mitteilen. 
  • Um möglichst viele Destinatäre anschreiben zu können, ist Swiss Life darauf angewiesen, dass die Adressen in Swiss Life myLife erfasst sind. Bitte erfassen Sie die Adressen von Destinatären mit Steuerpflicht in Deutschland, die Sie bereits kennen, in Swiss Life myLife.
  • Destinatäre wenden sich für Auskünfte an den Swiss Life Kundendienst.
  • Für Fragen steht Ihnen Ihr Berater zur Verfügung.